06Juni
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3D-Druck: Neue Dienstleistung im PVH mit Rapid3D

Die Produktion der Zukunft entwickelt sich immer mehr zur Herstellung hochindividueller Produkte – passgenau für die Anwender. Wie können Händler daran partizipieren und sich mit einem neuen Ge­schäftsfeld vom Wettbewerb absetzen? Wie können Händler den Fortbestand zusätzlich sichern und im Prototypen-, Modellbau-, Kleinserien- und Ersatz­teilgeschäft Fuß fassen? Ganz einfach: mit Rapid3D. Nach nur fünf monatiger Entwicklungszeit ist das Grundgerüst für die neue Dienstleistung im PVH eingerichtet, funktionsfähig und bereits im Pilotbetrieb. „Beim PVH FUTURE LAB und unserem ersten großen Meilenstein, dem 3D-Druck, geht es um die Geschwindigkeit und die Freiheit, Dinge im Kleinen auszuprobieren und sie anschließend groß zu machen“, erklärt Norman Koerschulte (Koerschulte aus Lüdenscheid), der als Projektleiter Rapid3D vorantreibt.

Von Händlern für Händler
„Wir gehen neue Wege, arbeiten weitestgehend unabhängig von etablierten Strukturen und verfolgen einen klaren Gemeinschaftsgedanken“, ergänzt Thilo Brocksch, Geschäfts­bereichsleiter Mitgliederentwicklung im E/D/E und Mitinitiator des PVH FUTURE LAB. „Wir bewegen das, was alle Händler im PVH weiterbringt, getreu dem Motto: von Händlern für Händler – auf Augenhöhe mit dem E/D/E“, wirft Christina Fendt (Eisen Fendt aus Marktoberdorf) ein, die bereits erste Erfahrungen mit der mitentwickelten Lö­sung sammelt. Dem Gemeinschaftssinn folgend spielt sie diese an alle Beteiligten wieder zurück.

3D-Druck bietet viele Vorteile
„In den vergangenen Jahren hat der technologische Fortschritt in der Additiven Fertigung vielfältige neue Möglichkeiten hervorgebracht. Heute druckt man nicht nur mit Kunststoffen, sondern vor allem auch mit Metallen oder elastischen Materialien“, zeigt Andreas Schröter (HUG aus Ergolding) auf. „Daran wollen wir teilhaben und mit unserer Softwarelösung Druckpartner, also die Hersteller von Druckerzeugnis­sen, mit unseren Endkunden verbinden.“ Denn 3D-Druck bietet viele Vorteile, zum Beispiel in Bezug auf Konstruktion, Gewicht, Produktion und Geschwindigkeit. Den entscheidenden Vorteil von Rapid3D sieht Vanessa Weber (Werkzeug Weber aus Aschaffenburg) vor allem in der Druckplattform selbst: „Mit Rapid3D können unsere Kunden auf der Plattform in Echtzeit das eigene individuelle Bauteil auf seine Druck­barkeit prüfen. Auch der Preis sowie die Lieferzeit werden angezeigt. Zudem ist das Produkt direkt bestellbar.“

Rapid3D
Im Hintergrund ist ein hochtechnologisches Drucknetzwerk installiert. Die Anbindung von Druckpartnern erfolgt nach Qualitätsvorgaben zen­tral über Rapid3D. „Unser Anspruch ist es, den E/D/E Händlern ein Ge­samtsystem plug’n’play zur Verfügung zu stellen. Von der Einrichtung der unternehmenseigenen 3D-Druckplattform bis hin zu Schulungen und Vertriebsmaterialien“, führt E/D/E Mitarbeiter Frederik Diergarten an, der das PVH FUTURE LAB ebenfalls mitgegründet hat und voranbringt. „Die Händler erhalten mit geringem Aufwand Zugang zu einem neuen Ge­schäftsfeld – ohne Investments in Maschinen und Ausstattung. Dabei unterstützen wir jeden interessierten Händler als erste Anlaufstelle für 3D-Druck im PVH.“ Nach der Testphase werden nun weitere Händler als sogenannte Early-Adopter hinzukommen. „In der dritten und letz­ten Phase bieten wir das Geschäftsmodell anschließend für alle interes­sierten E/D/E Händler an. Dann ist Rapid3D offiziell am Markt“, erklärt Brocksch.

Sie möchten das neue Geschäftsfeld selbst erleben? Besuchen Sie das PVH FUTURE LAB auf dem Branchentreff total im September. Neben Live-Demonstrationen der Plattform stehen Ihnen unsere Druckexperten mit vielen wissenswerten Details zur Technologie und den Anwendungsfeldern aufklärend zur Seite. Darüber hinaus präsentieren wir eine Vielzahl an Druckerzeugnissen. Wir zeigen Ihnen auf, welchen Mehrwert 3D-Druck und Rapid3D für Ihr Unternehmen darstellt. Überzeugen Sie sich selbst!